XYZ-Analyse: Allgemeines

Das Ziel der XYZ-Analyse in der Materialwirtschaft ist es herauszufinden, welche Vorhersagegenauigkeit ein Beschaffungsobjekt (Material, Teil, etc.) in seinem Verbrauch aufzeigt. Sie wurde ursprünglich von Disponenten entwickelt, die ihre Ergebnisse im Bereich von Z-Güter durch geeignete Dispositionsmethoden optimieren wollten.

Die XYZ-Analyse wird auch aus RSU-Analyse bezeichnet - dabei steht das "R" für regelmäßig, das "S" für saisonal/trendförmig und das "U" für unregelmäßig.

Klassifikation

Die Klassifikation in der XYZ-Analyse stellt sich in der Materialwirtschaft wie folgt dar:

Klasse Verbrauch Vorhersagegenauigkeit
X relativ gleichförmig, nur gelegentliche Schwankungen
hoch (gute Planbarkeit)
Y unbeständig, trendmäßig steigend oder fallend, z. B. saisonale Schwankungen
mittel (mittlere Planbarkeit)
Z völlig unregelmäßig
niedrig (schlechte Planbarkeit)

Damit bildet die XYZ-Analyse eine Entscheidungshilfe zu den Ergebnissen der ABC-Analyse. (siehe "Kombinierte ABC-/XYZ-Analyse").

 

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